Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Oskar Morgenstern, John von Neumann
Theory of Games and Economic Behavior
Klappentext
Druck in zwei Farben auf chlorfrei gebleichtes, alterungsbeständiges Werkdruckpapier. Ziegenvollederband mit Ledertitelschildchen, Echtgoldprägungen, Kopffarbschnitt, Fadenheftung; Buchformat: 16 x 23,7 cm. Mit der "Theory of Games and Economic Behavior" (1944) gelang es erstmals, eine Theorie über interaktives Verhalten in ein Modell zu gießen. Die Spieltheorie überträgt mit Hilfe der Mathematik Erkenntnisse über das menschliche Verhalten bei Spielen wie Schach oder Poker auf die Wirtschaft. Solche Spiele haben mit dem Verhalten von Unternehmen am Markt gemeinsam, dass dazu erfolgversprechende Strategien benötigt werden.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.02.2002
Es kommt in den Wirtschaftswissenschaften nicht oft vor, dass Forscher es schaffen, mit einer einzigen Abhandlung eine neue Denkrichtung zu etablieren, weiß Rezensent Claus Tigges. Der Mathematiker John von Neumann und der Ökonom Oskar Morgenstern haben das mit ihrem Band "Theory of Games and Economic Behavior", in dem sie die Spieltheorie vorstellten, vor sechzig Jahren zuwege gebracht, so der Rezensent. Das Buch sei, zitiert Tigges den Bonner Nobelpreiträger Reinhard Selten, ein Monument der Wirtschaftsgeschichte, das einen tiefen Einblick in die Anfänge der Spieltheorie gewähre und wichtige Instrumente zur Modellierung von Spielsituationen enthalte. Nun liegt es in einer "schönen" Faksimile-Ausgabe samt einem begleitenden Kommentarband vor, freut sich Tigges, weist aber auch darauf hin, dass der Leser zum Verständnis mehr mathematische Kenntnisse benötige, als "in einem gymnasialen Grundkurs" erworben.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








