Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 13.02 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Francois Cheng

Regenbogen überm Jangtse

Roman

Cover: Regenbogen überm Jangtse

Kindler Verlag, Berlin 2001
ISBN-10 3463404109
ISBN-13 9783463404103
Gebunden, 472 Seiten, 22,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Französischen von Sigrid Vagt. Kurz bemessen sind die glücklichen Tage von Tianyis Kindheit: die Wanderungen mit seinem Vater in das Lu-Gebirge, die unbelasteten Stunden mit Yumei und Haolang, seinem besten Freund. Die Liebe zu Yumei wird Tianyis gesamtes Leben bestimmen. Ein Stipendium eröffnet dem jungen Mann den Weg nach Europa, damit er Malerei und Künstler der alten Welt kennenlernen kann. Doch Tianyi ist zu sehr in der Welt des Tao verwurzelt, um in Europa heimisch zu werden; und außerdem bangt er um den Freund in der Ferne. Als er wieder in China ist, muss er erfahren, dass der freidenkende Haolang in einem Umerziehungslager des kommunistischen Chinas interniert wurde...

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.02.2002

Joseph Hanimann ist von dem vor drei Jahren in Frankreich erschienenen Debütroman des chinesischen Autors, der seit 25 Jahren in Paris lebt, sehr angetan. Er preist Cheng als Vermittler der asiatischen und europäischen Kultur, wobei er ihn als Autor charakterisiert, der Vertrautes fremd erscheinen lässt. Der Roman, in dem ein im Exil lebender Maler nach China zurückkehrt und dort seinen Freund und seine Jugendliebe sucht, mische "kontemplative, fiktive, dokumentarische und autobiografische Aspekte", betont der Rezensent, der besonders von der "Engführung der Kulturen" in dem Buch fasziniert ist. Einzig der Titel hat den ansonsten begeisterten Rezensenten geärgert, weil er ihm zu "klischeehaft" geraten ist und der sprachlichen Feinheit des Autors keineswegs gerecht wird, wie er moniert. Ansonsten sei die Übersetzung aber gelungen, lobt Hanimann abschließend.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren