Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 02.02.2002
Alexander Kissler bietet eine eingehende und gut informierte Einführung in Leben und Werk des Philosophen Leopold Ziegler, ehe er sich dem Sammelband mit 10 Aufsätzen zuwendet. Er ist geradezu verblüfft, wie wenig das Buch "wissenschaftlichen Anforderungen" genügt, und er zählt mit wachsender Verdrossenheit die Mängel auf: massenhaft Druckfehler, fehlendes Register, mangelhaftes Redigieren und vor allem die Weigerung der Autoren, das Schaffen Zieglers in einen zeitgenössischen Zusammenhang zu stellen. Lediglich die Beiträge von Manfred Bosch, Freidrich Romig und Franz Vonessen lässt der verärgerte Rezensent einigermaßen durchgehen, der es zudem äußerst bedauerlich findet, dass Ziegler als Briefeschreiber in diesem Buch nicht in Erscheinung tritt.
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