Herausgegeben von Birgit Recki. Bearbeitet von Tobias Berben.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 01.02.2002
Rezensent Thomas Meyer würdigt in seiner kurzen Kritik diesen achten Band von Cassirers Gesamtwerk als "wohlfeile und sehr sorgsam überarbeitete Neuausgabe" von dessen 1916 geschriebener Kant-Monografie. Die Schrift wurde, erfahren wir, "zum herausragenden Dokument eines Streites" zwischen dem Ontologen Martin Heidegger und dem Kulturphilosophen Cassirer, in dem es um die "Frage nach dem richtigen Kantverständnis" ging. Meyer referiert kurz die unterschiedlichen Grundpositionen - "Sein zum Tode" versus "Unsterblichkeit" - und wertet sie als "zwei philosophische Zukunftsentwürfe", die zu "politischen" wurden. Abschließend empfiehlt er den "praktisch völlig vergessenen" Cassirer und die Lektüre mit dem Urteil: "Leben und Werk sind aus einem Guss".
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…