Markenführung ist heute ein Top-Thema in den Chefetagen deutscher Unternehmen. Die Erkenntnis, dass der Markenwert wichtiger ist als der Kapitalwert eines Unternehmens, setzt sich immer mehr durch. Doch wie kommt man zu einer Marke, die nicht nur einen hohen Bekanntheitsgrad besitzt, sondern auch einen Markenmehrwert, sprich: eine Werte erklärende Ausstrahlung? Dieses Buch lässt kaum Fragen offen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 03.01.2002
Mit einem Lächeln registriert Konrad Lischka die Abneigungen (Spaßgesellschaft, Image, Big Brother) und Vorlieben (alte Tugenden und Werte, ehrliche Leistungsversprechen) des Autors, um sodann mitzuteilen, dass die versprochene "praktische Anleitung für die Führung von Marken" in diesem Buch jedenfalls nicht gelungen ist. Viel zu subjektiv erscheint dem Rezensenten der verwendete Marken-Begriff, zu wenig griffig sind ihm die Thesen, mit denen der Autor das Versagen von Marken, die mit Spaß statt Leistung werben, begründet. Wer das Buch, dessen Strukturiertheit Lischka für "nur angedeutet" hält, jedoch "als nicht allumfassenden Thesenhaufen" lese, wie es hier heißt, könne durchaus Anregungen zur Idee des "ehrlichen Leistungsversprechens" gewinnen.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…