Mit ca. 100 Farbtafeln. In Thomas Flechtners Fotografien wird Schnee zur Metapher für Zeitlosigkeit, Stillstand, Ruhe, Distanz und Einsamkeit. Die Zivilsation ebenso wie die unberührte Landschaft erliegen der sanften Schwere des Elements.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 28.12.2001
Ganz klar: Thomas Flechtner ist für den Rezensenten Daniele Muscionico die Hoffnung der Schweizer Fotografie. Geradezu hingerissen schreibt er über Flechtners hier dokumentierte Arbeiten im Schnee der Schweizer Berge, die er als Monumente des Schweigens, der Monochromie und der Klarheit schildert. Abschließend aber feiert Muscionico den Künstler auch als Architektur- und Landschaftsfotografen und wünscht ihm, dass er nun - "den Blick durch die Farbe Weiß gereinigt und frei" - in neue Gefilde aufbricht.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…