Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Mit Illustrationen, Tabellen, Cartoons. Aus dem Amerikanischen von Sylvia Schneider. Kohle, Knaster, Knete ? nichts ist uns so willkommen wie Geld. Aber ist Geld für uns nicht ein ebenso großes Tabu wie Sex? Man tut's oder hat's, aber man spricht nicht darüber. Beim Geld heißt das: Alle brauchen es oder wollen es, aber keiner weiß, wo es herkommt und wie es funktioniert. Bernard Lietaer klärt den jugendlichen Leser auf über die Mechanismen der Geldwirtschaft. Er fordert auf, nachzudenken über andere Möglichkeiten des Zahlens und Tauschens.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 01.03.2002
Ein kritisches Urteil fällt Dagmar Deckstein über das Sachbuch Bernard Litaers. Zwar führt die Darstellung der Geschichte des Geldes den jungen Leser auf "unterhaltsame und lehrreiche" Weise in ferne Zeiten und Länder, ebenso ist die gegenwärtige Situation des Geldwesens, der Banken und der Politik nach Ansicht der Rezensentin verständlich und interessant aufbereitet. Doch weder mit der Beurteilung der "destruktiven Wirkung des existierenden Geldsystems" noch mit der Kritik am "Wucher" der Banken, kann sich die Rezensentin so recht anfreunden. Zu missionarisch seien diese Aufrufe, die nach Decksteins Ermessen das Jugendbuch eher zu einer "Verführungsfibel" verkommen lassen. Zu "äußerster Vorsicht" rät da - wortwörtlich - die Rezensentin, das Buch als tatsächliches "Aufklärungswerk" zu verstehen. Auch wenn die eine oder andere Anregung als positiv zu bewerten ist, fußt Bernard Litaers Werk auf teilweise "angreifbaren, wenn nicht falschen" Grundthesen.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








