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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Jacob Burckhardt
Der Cicerone. Eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens
Werke. Kritische Gesamtausgabe. Band 2: Architektur und Sculptur
Klappentext
Herausgegeben von der Jacob Burckhardt-Stiftung; gemeinsame Veröffentlichung mit Schwabe & Co. AG, Basel. Kaum ein Text des 19. Jahrhunderts - sieht man einmal von Goethes "Italienischer Reise" ab - war so prägend für die nördliche Italienaneignung wie Burckhardts "Cicerone". Ganze Generationen von Italienpilgern folgten bis heute dem Weg zu südlicher Kunstschönheit anhand dieser kundigen "Genussanleitung". Die vorliegende kritische Edition ist die erste ihrer Art. Sie rekonstruiert nicht nur die vielfältigen Quellen des Burckhardtschen Kunsturteils aus der Reise- und Guidenliteratur des 15. bis 19. Jahrhunderts. Sie weist darüber hinaus auch die Unmenge der erwähnten Kunstwerke nach ihrer derzeitigen Lokalisierung und mit denjenigen Zuschreibungen und Datierungen nach, die dem heutigen Stand der kunsthistorischen Forschung entsprechen. Textgrundlage ist der "Urcicerone", der 1855 in Basel erschienen ist.
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Jacob Burckhardts Werke - eine Leseprobe bei C.H. Beck
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 05.12.2001
Gustav Seibt zeigt sich in seiner eingehenden Rezension begeistert von der neuen kritischen Gesamtausgabe von Burckhardts "Cicerone", ein Werk, in dem Burckhardt an die 10000 Kunstwerke Italiens vom antiken Tempel über Altarbilder bis zur Kleinplastik aus Terracotta vorstellt. Seibt vergleicht die vorliegende Ausgabe mit den älteren und ist voll des Lobes. Genauer als frühere Nachdrucke gibt die Neuausgabe auch die "äußere Textgestalt der Urausgabe" wieder. Ergänzt wird sie von einem hervorragenden "erfreulich knappen, aber äußerst gehaltvollen Sachkommentar", für den der Rezensent den drei Herausgebern, ihren beiden Mitarbeitern, sowie einer ganzen Reihe "illustrer Namen" seine ganze Bewunderung ausspricht. Einzig die fehlenden Kolumnentitel und Marginalien stellen für Seibt einen Wermutstropfen dar. Der Rezensent referiert genüsslich den Aufbau des Werkes: die Scheidung der Künste nach Gattungen - Architektur, Skulptur, Malerei- und nach Epochen, eine Klassifizierung, die sich im Kleinen wiederholt, und stellt auch heraus, dass der Cicerone "ein begleitendes Kunsthandbuch" ist, gedacht weniger als schneller Guide fürs Museum, als zur "vor- und nachbereitenden Lektüre". Burckhardts Werk hat unseren Rezensenten ein wenig verzaubert. Burckhardts Leistung sieht Seibt vor allem in seiner Wirkung auf unsere Wahrnehmung von Kunstwerken: "Das innere Auge, eingestellt auf die heutige Übermasse schnell wechselnder, meist auch bewegter Bilder, kann sich neu justieren auf das ruhigere Sehen, für das die Kunstwerke geschaffen wurden, denen Burckhardts Liebe galt."
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen







