Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.03.2000
„Ein Meilenstein“ ist dieses Buch nach Ansicht Hans-Christof Kraus`, der die Bedeutung dieses Bandes für die Presse- und Kommunikationsgeschichte sowie für die bayerische Geschichte mit großem Nachdruck betont. Piereths Untersuchungen im Zusammenhang mit der Zeitschrift „Allemannia“ (der späteren „Neue Allemannia“), bringen, so der Rezensent, nicht nur Licht in ein bisher historisch vernachlässigtes und von Mutmaßungen beherrschtes Thema. Vielmehr überzeuge der Autor auch durch seine gründlichen Recherchen in dieser „in jeder Hinsicht grundlegenden Arbeit“. Um die Bedeutung des Buchs auch für Außenstehende verständlich zu machen, beschreibt Kraus in seiner Rezension in Kurzform die Entstehungsgeschichte der „Allemannia“, den politischen Zweck, den sie damals erfüllen sollte sowie den historischen Kontext. Dass der Autor bei seiner Darstellung bisweilen ein wenig über das Ziel hinaus schießt, wenn er beispielsweise in einzelnen Punkten „Gefahr läuft, in neue Einseitigkeiten zu verfallen“, fällt nach Kraus‘ Ansicht angesichts seiner „in mustergültiger Weise“ rekonstruierten Darstellung nicht ins Gewicht.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…