Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 13.02 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Wolfgang Wieland

Urteil und Gefühl

Kants Theorie der Urteilskraft

Cover: Urteil und Gefühl

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2001
ISBN-10 3525301367
ISBN-13 9783525301364
Kartoniert, 403 Seiten, 63,40 EUR

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Klappentext

Die "Kritik der Urteilskraft" gilt gewöhnlich als ein Werk, in dem Kant eine philosophische Grundlegung der Ästhetik als der Wissenschaftvom Geschmack und von den Phänomenen des Schönen vorgelegt hat. Im Gegensatz dazu will dieses Buch jedoch zeigen, dass Kant gar nicht beabsichtigte, eine derartige Lehre zu begründen oder gar auszuarbeiten. Das Geschmacksurteil diente ihm vielmehr nur als Beispiel, anhand dessen er verdeutlichen konnte, in welcher Weise die Urteilskraft überall dort, wo sie in Anspruch genommen wird, schon von Hause aus und unabhängig von aller Erfahrung mit der Sphäre der Emotionen, der Gefühle und der Empfindungen verknüpft ist. Das gilt selbst dort, wo sie im Dienst des Erkennens tätig wird.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 02.02.2002

Von Anfang an hielt Immanuel Kant die Fähigkeit des Menschen zum Urteilen für das wichtigste, aber auch das geheimnisvollste der menschlichen Vermögen. Um nichts anderes als die Aufhellung dieses Geheimnisses, so die These Wolfgang Wielands, sei es Kant in seiner "Kritik der Urteilskraft" gegangen. Er widerspricht damit der gängigen Ansicht, es handele sich bei Kants dritter Kritik um eine "philosophische Grundlegung der Ästhetik". Vielmehr geht es darum, so Wieland, nachzuweisen, wie eng die Urteilskraft mit der "Sphäre der Gefühle und Empfindungen verknüpft" ist. Dass Wieland aus diesem Grund von einem "emotionalen Apriori" spricht, findet der Rezensent (Kürzel upj.) in seiner einzigen wertenden Äußerung zu dem Buch "konsequent".

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

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Archiv: Vorgeblättert

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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

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