Übersetzt, kommentiert und herausgegeben von Rolf Schönberger. Einleitung von Robert Spaemann. Thomas von Aquin hat keine ausgearbeitete Handlungstheorie hinterlassen, aber er wusste sehr wohl um die "Sittlichkeit der Handlung". In seinem Hauptwerk "Summa theologiae" befassen sich die Quaestiones 18-21 intensiv mit diesem Thema: Sie fragen nach dem Gut- bzw. Schlechtsein der menschlichen Handlungen im Allgemeinen (18), in Bezug auf die inneren Akte (19), in Bezug auf die äußeren Handlungen (20) und danach, was aus den guten bzw. schlechten Handlungen folgt (21). Thomas' Ausführungen beanspruchen mehr als historisches Interesse. "Ihre Nüchternheit kommt aus einem Bereich jenseits von Moralismus und Pragmatismus, und sie ist über die Jahrhunderte hinweg immer im Stande gewesen, in dieses Thema einzuführen." (Robert Spaemann)
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…