Aus dem Englischen von Hans-Joachim Maaß. Wie sieht die Welt nach dem Tod Gottes aus? Welche Konsequenzen hat das für den Status der Religionen im 21. Jahrhundert? Don Cupitt, Theologe und Leiter einer vielbeachteten Sendung der BBC, umreißt die Geschichte, die Bedeutungund die Zukunft der Religionen...
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 24.11.2001
Der Titel des Buches ist durchaus ernst gemeint, auch wenn der Verfasser nicht nur Religionsphilosophie in Cambridge lehrt, sondern auch noch anglikanischer Priester ist. Gott ist für ihn eine jetzt erst zu leistende Bastelarbeit, erklärt der mit "add." zeichnende Rezensent. Aus den derzeit im Angebot befindlichen Religionen will er einen neuen Dreifach-Gott destillieren, und zwar einen für die Menschheit möglichst "hilfreichen". Was übrig bleibt, ist, erstens, das "Auge Gottes", das nicht mehr wäre als der Blick des Menschen auf sich selbst, als wäre er nicht er selbst, sondern, eben, Gott. Zweitens bleibt, das nimmt Cupitt ohne Scheu aus Mystik und Buddhismus, die "glückselige Leere" und drittens das "solare Leben", bei dem es darum geht, sich "wie die Sonne" zu verströmen. Der Rezensent findet das alles, seiner Radikalität wegen, "ungemein spannend".
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…