Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Französischen von Christina Mansfeld. Mit einem Nachwort von Doug Headline. 1950: Ein junges Mädchen, Alba Black, Nichte eines Waffenhändlers wird entführt und schwer verwundet in ein isoliert stehendes Haus am Meer gebracht. Dort kommt es zu einem blutigen Schusswechsel. Ein Entführer macht sich mit dem Mächen davon. 1956: Eine junge Reporterin zieht sich für ein Jahr nach Kuba in die Sierra Maestra zurück. Dort trifft sie auf ein verwahrlostes Mädchen, von dem man sie glauben macht, es handle sich um Alba Black... Manchette arbeitete in den letzten Jahren seines Lebens an einem Romanzyklus. Der Zyklus sollte den historischen Bogen von den 50er bis zu den 90er Jahren spannen. "La Princesse du Sang" ist der erste Band dieses Zyklus. Der Roman blieb unvollendet, für den letzten Teil wurden von den Herausgebern Notizen des Schriftstellers zu einer Synopsis zusammengestellt.
Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 13.12.2001
Ziemlich beeindruckt zeigt sich der Rezensent Urs Willmann von "Blutprinzessin", dem letzten Krimi des französischen Autors Jean-Patrick Manchette, Mitbegründer des Neo-Polar-Genres, in dem Kriminalgeschichten als politische Thriller inszeniert werden. Diese Geschichte ließ der Autor bei seinem Tod unvollendet zurück - das Ende wurde auf Grundlage der überlieferten Aufzeichnungen rekonstruiert. Vom unemotionalen, distanzierten und trotzdem direkten Erzählstil ist Willmann offensichtlich sehr beeindruckt, ebenso von der Dramaturgie der Erzählung: "die ersten Seiten muten an wie der virtuos choreografierte, actionlastige Vorspann eines Films". Willmann nennt Manchettes Geschichten "die Antwort des Kino- und Jazzfans auf die Krimis der amerikanischen Hard-boiled-Schule" und findet, dass sie "von der Schönheit einer durchgestylten Ungastlichkeit" sind.
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Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 20.11.2001
Doppelbödige Charaktere handeln mit fadenscheinigen Motivationen: Das ist für Robert Brack das Erfolgsrezept dieses "verblüffenden" Romans. Ein entführtes Mädchen, eine Fotografin und ein Waffenhändler leben in einer unruhigen Zeit, berichtet der Rezensent - es herrschen Auseinandersetzungen in Ungarn, Algerien und Kuba. Diese politischen Daten der 50er Jahre verbindet der Autor Jean-Patrick Manchette mit der erzählten Geschichte zu einem "perfekt konstruierten politischen Roman", findet Brack. Vorrangiges Ziel des Autors ist es aus Sicht des Rezensenten, die "intriganten Strukturen" der internationalen Politik zu erforschen. Und das hat er gut gemacht, findet Brack: Der Roman passt "perfekt in die Welt, in der wir gerade angekommen sind".
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








