Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Roel Bentz van den Berg

Die unsichtbare Faust

Magische Momente der Popkultur

Cover: Die unsichtbare Faust

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2001
ISBN-10 3518122053
ISBN-13 9783518122051
Taschenbuch, 239 Seiten, 10,17 EUR

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Klappentext

Aus dem Niederländischen von Gregor Seferens. Ob Bentz van den Berg ("Luftgitarre") nun über Elvis, Muhammad Ali oder Harvey Keitel schreibt, ob über Jack Kerouac, David Hockney oder Douglas Coupland - immer geht es ihm um das Porträt eines Lebensgefühls, einer Erlebnisweise, einer Mentalität, um das unauflösbare künsterische Geheimnis, das diese "Helden der Popkultur" zu Ikonen ihrer Epoche macht.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 07.11.2001

Vorsicht, Gänsehaut, warnt Ijoma Mangold vor der popkulturellen Abhandlung des niederländischen Journalisten Roel Bentz van den Berg. Das schreibt der Rezensent aber nicht, weil er das Buch so unausstehlich findet, sondern so emotionalisierend. Und damit hat der Autor, vermutet der Rezensent, sein Ziel schon voll erreicht. Der will nämlich, behauptet Mangold, dem Leser vor Augen führen, wie der Pop unser alltägliches Leben prägt und unsere Stimmungen beeinflusst. Um das zu unterminieren, lasse er viel Pathos sprechen, aber eines, meint der Rezensent, das der Leser sicher gut verkraften kann. Mangold jedenfalls hat sich von van den Berg gerne in die mystische Welt des Pop und seine Anbetung der US-amerikanischen Kultur entführen lassen.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren