Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 13.02 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Laurie Halse Anderson

Sprich

(Ab 14 Jahre)

Cover: Sprich

Beltz und Gelberg Verlag, Weinheim 2001
ISBN-10 3407808860
ISBN-13 9783407808868
Gebunden, 270 Seiten, 14,32 EUR

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Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Birgitt Kollmann. Es ist Melindas erstes High-School-Jahr; darauf hatte sie sich gefreut. Doch jetzt ist es wie ein böser Traum: Von ihrer Clique wird sie geschnitten, die neuen Mitschüler reagieren abweisend, die Lehrer, aber auch Melindas Eltern erkennen nicht, dass hinter ihrer Antriebslosigkeit, ihrer Bockigkeit, ein tiefes Trauma steckt. Melinda wurde auf einer Fete von einem älteren Schüler vergewaltigt...

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 14.03.2002

Dieses Buch vermittelt dem Leser neben dem Lesevergnügen auch Wissen, ist Rezensent Siggi Seuss überzeugt. Und zwar weitreichende soziologische Erkenntnisse über das Verhältnis zwischen offiziellen schulischen Strukturen und Repräsentanzen und den tatsächlich bestimmenden Faktoren des gesellschaftlichen Miteinanders. Die Autorin versteht es, die "komischen, tragischen und ...empirischen" Facetten einer klassischen Außenseiterkarriere an einer amerikanischen Schule zu vermitteln, so Seuss weiter. Den immer "sarkastischeren" Unterton der Erzählung findet der Rezensent durchaus schlüssig, denn "wie ließen sich Bigotterie, Dummheit...von Lehrern, Schülern und Eltern sonst ertragen, wenn nicht durch bissigen Spott?" Eine intelligente "subtile Tragikomödie" so das Resümee zu diesem Jugendbuch.

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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 07.11.2001

Das Buch, strahlt Cathrin Kahlweit, sei selbst unter der Vielzahl der guten Jugendbücher ein außergewöhnliches Werk, eine Klasse für sich. Sowohl im Hinblick auf die Mehrgleisigkeit, den Humor und die Sprache der Außenseiter-Geschichte, die das Highschool- Mädchen Melinda hier erzählt, sollen wir das verstehen als auch hinsichtlich des Anspruchs, den die Autorin mit ihrem Buch bedient. Tatsächlich klingt es, wenn Kahlweit ihre Faszination bekundet, eine metaphorische Ebene der Handlung offen legt und über die "fast satirische Schilderung des amerikanischen Schulalltags" spricht, geradeso, als eigne sich die Story um eine Vergewaltigung und die Folgen vor allem auch für Erwachsene.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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