Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Zoran Drvenkar

Der einzige Vogel, der die Kälte nicht fürchtete

(Ab 8 Jahre)

Cover: Der einzige Vogel, der die Kälte nicht fürchtete

Carlsen Verlag, Hamburg 2001
ISBN-10 3551552207
ISBN-13 9783551552204
Gebunden, 96 Seiten, 11,25 EUR

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Klappentext

Mit Bildern von Martin Baltscheit. Eines Tages wacht Ricki in seinem Bett auf und hat genug. Draußen herrscht schon seit einer halben Ewigkeit eisige Kälte, der Winter will und will einfach nicht aufhören. Es schneit von morgens bis abends und die Temperaturen bleiben unermüdlich in den Minusgraden. Da beschließt Ricki, ein ernstes Wort mit dem Winter zu reden...

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 07.11.2001

Das Kind als Problemlöser - für Hilde Elisabeth Menzel ist das ein altes, aber vitales Motiv der Kinderliteratur. Nur könne man, schreibt die Rezensentin, eben heut nicht mehr Helden a la Kästner hernehmen, weshalb ihr der Einfall des Autors opportun erscheint, lieber ein Märchen zu erzählen, das Märchen vom Winter, der nicht aufhören will, vom Winter, der nervt. Im Buch also macht sich der unerschrockene kleine Held auf, dem Winter die Meinung zu sagen. Doch ist das nicht alles, wie Menzel glaubt: "Wer Zoran Drvenkars Bücher kennt, weiß, dass er uns mehr erzählen will, als nur ein poetisches Märchen". Zum Beispiel, dass er selber gern furchtlos wär gegen die Kälte. Diese Sehnsucht verstecke der Autor hinter seinen "herrlich komischen Dialogen, wunderbaren Sprachbildern und Figuren", wie einem skurrilem Vogelwesen, den unsre Rezensentin vom Illustrator derart gelungen ins Bild gesetzt findet, das sie sich die ganze Geschichte sofort als Theaterstück vorstellen kann.

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