Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Mit Zeichnungen von John Flaxman. und einem Nachwort von Manfred Lemmer. Der Stuttgarter Theologe Gustav Schwab (1792 ? 1850) wurde durch das "Buch der schönsten Geschichten und Sagen" und durch die "Sagen des klassischen Altertums" weit über den Umkreis seiner schwäbischen Heimat hinaus bekannt. Er war ein Gönner und Förderer junger Dichter, stand mit Chamisso, Uhland, Kerner, aber auch mit Goethe und Tieck in Verbindung. Das Überragende seiner Sammlung besteht darin, daß er es vermochte, die gesamte antike Mythologie und Sagenwelt zu einem einheitlichen Ganzen zu verweben. Schwab hat die verschiedensten Quellen zusammengetragen und es ist ihm gelungen, aus Stoffen unterschiedlicher Herkunft eine gerundete und einprägsame Darstellung zu schaffen, die in dieser Art einzig ist.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 10.10.2001
Georg Klein gibt zu, dass er in seinen intensiven Kindheitsbegegnungen mit Odysseus und der griechischen Sagenwelt nie einen Gedanken an denjenigen verschwendet hat, der die Sagen niedergeschrieben hat. Dabei lese sich der Lebensabriss Gustav Schwabs, von Manfred Lämmer in einem Nachwort der nun vorliegenden Neuausgabe der Sagen des klassischen Altertums nachzulesen, selbst wie eine Geschichte aus sagenhafter Zeit, findet er. Unverhohlene Bewunderung zollt er diesem Mann, der neben seinen Tätigkeiten als Pfarrer und Lehrer auch noch Schriftsteller war. Wenn Schwab, wie Klein behauptet, in letztgenanntem Betätigungsfeld auch nicht besonders erfolgreich war, so verdient er nach Meinung des Rezensenten für sein Bemühen um die klassischen Sagen große Anerkennung. Klein lobt Schwabs Fleiß und seine Treue gegenüber den altgriechischen und lateinischen Vorlagen, aber als noch viel bemerkenswerter empfindet er dessen Vertrauen in die eigene Sprache. Klein schlägt vor, die Sagen in Mußestunden nicht nur selbst zu geniessen, sondern auch den Kindern vorzulesen. Schwab erweist sich dann, mit ein wenig Glück, noch einmal "als ein verlässlicher Hausgott unseres Erzählens", verspricht er.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen







