Diese Chronik umfasst dreißig Jahrtausende und macht uns unmittelbar deutlich, wie die Geschichte der Zahlen und Gewichte und die Geschichte menschlicher Sozialformen einander beeinflusst haben.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 11.07.2002
Die Begeisterung des Rezensenten Alexandre Métraux hält sich in Grenzen. Heinz-Dieter Hausteins "Weltchronik des Messens" ist ein "Kompromiss zwischen der Informationsmenge, der erträglichen Seitenzahl und der Epochenbildung", befindet der sichtlich lustlose Rezensent. Befremdlich findet er, dass Haustein, obwohl er das Messen als eine anthropologisch bedeutende Größe betrachtet, die "messenden Tätigkeiten", wie etwas in der Seefahrt, nicht einmal oberflächlich beschreibt. Natürlich, räumt Métraux ein, hätte eine große Fülle an Details das Buch wahrscheinlich "unhandlich" gemacht, aber ein bisschen mehr Details hätten es trotzdem sein dürfen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 13.10.2001
Nicht weniger als ein "Standardwerk" des Zählens und Messens sieht Rezensent "lx" in dem Buch. Für uns umreißt er die abgedeckte Zeitspanne, die, beginnend mit den frühen Hochkulturen über die Spätantike bis zum ersten Höhepunkt im "Zeitalter der Entdeckungen" und schließlich weiter bis zum Jahr 1989 reicht, als ein neuer Berechnungsrekord der Zahl pi aufgestellt wurde. Besonders fasziniert zeigt sich "lx" angesichts der enthaltenen Chroniken, "die sämtliche relevanten Daten in die drei parallel geführten Kolonnen "Soziales Messen", "Technisches Messen" und "Wissenschaftliches Messen" gliedern." Wahrlich, ein "merkwürdiges Faszinosum" scheint von dem Buch auszugehen.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…