Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Odysseas Elytis

To Axion Esti / Gepriesen Sei

Zweisprachige Ausgabe

Cover: To Axion Esti / Gepriesen Sei

Elfenbein Verlag, Heidelberg 2001
ISBN-10 3932245369
ISBN-13 9783932245367
Gebunden, 205 Seiten, 18,00 EUR

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Klappentext

Aus dem Griechischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen, neu durchgesehen und bearbeitet von Günter Dietz. "To Axion Esti", das Hauptwerk von Odysseas Elytis, ist ein Himmelsstürmer: In dieser "Bibel der griechischen Nation" ? so Mikis Theodorakis, der große Teile davon vertonte ? stellt der Dichter das Schicksal seines Landes und den Weg zu einer neuen Freiheit dar. Er greift dabei auf keine geringeren Quellen zurück als die Dichtung der Antike, die Psalmen der Bibel, die orthodoxe Liturgie und die melische Dichtung der Byzantiner. Er schafft damit eine religiöse, ja mystische Atmosphäre. "To Axion Esti", das "Gepriesen Sei", mit dem das Loblied der Gottesmutter eingeleitet wird, durchzieht wie ein roter Faden dieses monumental anmutende Werk.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 10.10.2001

Tief religiös im modernen Sinn sind die Texte von Odysseas Elytis, schreibt Cornelia Jentzsch. Von ihm sind nun gleich zwei Gedichtbände auf Deutsch erschienen, die höchst verschiedene Schaffensphasen des 1996 verstorbenen griechischen Dichters repräsentieren. "Oxopetra Elegien/ Westlich der Trauer" und "To axion esti. Gepriesen sei". In diesem Gedichtband, so schreibt Cornelia Jentzsch, klingt der religiöse Subtext bereits im Titel mit: das Gedicht als Gebet, das nicht Gott, sondern die Schöpfung selbst preist, sich jedoch, so kommentiert Jentzsch, der Form halber der Tradition der Liturgie, Ode usw. bediene. "Gepriesen sei", so Cornelia Jentzsch, entstand im Lauf der fünfziger Jahre, wurde 1959 veröffentlicht und zu so etwas wie einer Nationalbibel, zumal der Zyklus von Mikis Theodorakis vertont und 1964 in Athen uraufgeführt wurde. Drei Erzählstränge macht Jentzsch aus: die Schöpfungsgeschichte, kunstvoll verknüpft mit der Poesie und der Nationalgeschichte Griechenlands. "Gepriesen sei" ist vor ein paar Jahren bereits bei Claassen erschienen, der gleiche Übersetzer hat seine Übersetzung noch einmal überarbeitet, so Jentzsch, und ist an einigen kleinen, aber wesentlichen Punkten zu neuen Resultaten gekommen. Im übrigen habe er ein interessantes Glossar beigefügt.

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