Aus dem Italienischen von Friedrich von Oppeln-Bronikowski. Mit einem Nachwort von Horst Günther. Der berühmteste politische Traktat der Renaissance analysiert mit schonungslosem Rationalismus die Voraussetzungen für Erwerb und Erhalt herrscherlicher Macht. Seit Ende des 16. Jahrhunderts berief sich nahezu jede politische Seite auf das eine oder andere Lehrstück des "Fürsten".
Scharping mal herhören! Der Verteidigungsminister, findet Ralph Bollmann, kann sich sein neues Grundsatzprogramm der SPD auch sparen. Muss nur Machiavelli lesen: Vom Problem der Selbstdarstellung der Regierenden über Strategien der Verstellung bis hin zu Fragen der Sparpolitik und der "Politik der ruhigen Hand" - steht alles drin, meint Bollmann, sehr präzise und verdaulich, als Analyse der Politik, wie sie tatsächlich war (und ist), aufgeschrieben vor 500 Jahren und soeben neu erschienen.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…