Auf dem Willen der Nation beruhend, gewaltenteilig organisiert, die Menschenrechte garantiert: so wollte die französische Nationalversammlung im August 1798 das moderne Staatswesen. Wie es sich aus mittelalterlichen Wurzeln entwickelt hat, wie es sich durchsetzte in den großen Umbrüchen der Neuzeit, in England, in Frankreich, in der nordamerikanischen Republik, Fenskes umfassend konzipierte vergleichende Verfassungsgeschichte verfolgt einen langen Weg, bis hin auf die sehr holprigen Wege des Verfassungsstaates im außereuropäischen Raum, etwa in Lateinamerika, im Osmanischen Reich und in Japan.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…