Dieser Lehrgang geht "neue Wege", indem er strukturelle Kategorien entwickelt, von denen aus das Neuartige moderner Texte erfaßt werden kann. Mit Hilfe dieser neuen Kategorien beschreibt der Autor an zahlreichen Beispielen die moderne Lyrik und Epik, wobei die traditionelle Literatur vergleichend miteinbezogen wird.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 18.08.2001
Der Band des Literaturwissenschaftlers richtet sich, so die Auskunft des Rezensenten mit dem Kürzel mhs., vorwiegend an Fachgenossen, denen aber würde er ihn offenkundig zur Lektüre empfehlen. Untersucht wird der Unterschied zwischen traditioneller und postmoderner Literatur, heraus kommt, dass Kohärenz und Identität sowie feste Sprachbedeutungen in Frage gestellt werden. Die Analysen sind an Strukturen orientiert, ohne Festlegung auf ein einziges Modell. Es gibt "exemplarische Textanalysen" und "anregende Arbeitsvorschläge". Den Ansatz findet der Rezensent einleuchtend, das Buch ist, urteilt er, "eine erfreuliche Ergänzung" des Vorhandenen.
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