Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Geliebte erste Liebe erzählt die Liebesgeschichte dreier Menschen, die in den frühen Jahren der kubanischen Revolution als Heranwachsende voller Begeisterung von Havanna in das sagenumwobene Valle de Vinales zogen, um dort, wie alle stürmisch gestimmten Jugendlichen, zum ersten Mal ihre revolutionäre Landdienst-Zeit zu absolvieren. Im fruchtbaren Herzen Kubas tauschten sie, blind vor Zärtlichkeit füreinander, Ihre Unberührtheit gegen Illusionen ein. ? Zoe Valdes erzählt in diesem Roman ihre Geschichte, deren vorläufiges Ende sie als Emigrantin in Paris sieht.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 28.02.2002
Georg Sütterlin sieht die zum Star avancierte kubanische Exilschriftstellerin Zoe Valdes sehr kritisch und findet ihren Erfolg nicht unbedingt durch ihr literarisches Können erklärbar. Zu lange habe sie in Kuba und im westlichen Ausland mit ihrer Familie ein privilegiertes Leben geführt, um als Oppositionelle ernst genommen zu werden. Bei der erfolgreichen Vermarktung ihrer Bücher habe man geschickt ihr ansprechendes Aussehen eingesetzt, registriert Sütterlin etwas abfällig. In ihrem neuen Roman setze die Autorin nicht auf psychologischen Realismus, sondern inszeniere "ein Sprachfeuerwerk voller Argot und umgangssprachlichen Wendungen". Das einzige, was Sütterlin daran zu loben findet, ist die seiner Meinung nach "bravouröse" Übersetzungsarbeit von Peter Schwaar. Die "ins Groteske übersteigerten Schilderungen des Sexuellen" und die, wie er vermutet, auf Schockwirkung abzielende Vorliebe für Skatologisches gefallen ihm jedenfalls nicht. Und zu lang findet er es angesichts des "bescheidenen thematischen Gehalts" auch.
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 03.11.2001
Ziemlich missraten findet der Rezensent Ulrich Müller-Schöll den neuen Roman der Kubanerin Zoe Valdez. Zum einen greife sie auf Formeln und Bilder zurück, mit denen sie schon früher Erfolg hatte und sei dabei nicht besonders originell. Zum anderen versuche sie sich diesmal am lateinamerikanischen magischen Realismus und das misslingt ihr nach Müller-Schöll gründlich. An die großen Vorbilder des Genres - wie etwas Gabriel Garcia Marquez - kommt sie bei weitem nicht heran, zu gewollt wirkt das alles nach Meinung des Rezensenten. Die Autorin schaffe es nicht, die Bilder mit Leben zu füllen. Statt dessen verlasse sie sich "auf das gängige, tausendfach erprobte Bildrepertoire im Bewusstsein der Leser". Zudem vermisst Müller-Schöll eine klare Richtung des Romans; er findet, dass keines der Themen, die die Autorin anschneidet, befriedigend behandelt wird - dazu fehlt es dem Buch unter anderem an "polemischer Schärfe".
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








