Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 03.02.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Han Sen

Ein Chinese mit dem Kontrabass

Cover: Ein Chinese mit dem Kontrabass

Claassen Verlag, München 2001
ISBN-10 3546002776
ISBN-13 9783546002776
Gebunden, 360 Seiten, 19,90 EUR

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Klappentext

Mit einem Nachwort von Gerd Ruge. Im Berlin der zwanziger Jahre aufgewachsen, fühlt sich der junge Chinese Han Sen als waschechter Berliner. Doch mit Hitlers Machtergreifung findet die idyllische Kindheit ein jähes Ende, denn der Vater nimmt ihn gegen seinen Willen mit nach China. Mit einem Mal ist Han Sen in eine andere, fremde Welt katapultiert. Der heranwachsende Han Sen gerät in die Maschinerie der chinesischen Kommunisten, arbeitet für Maos Stellvertreter Zhou Enlai als Übersetzer und Sekretär und studiert schließlich in der Höhlenstadt Yan'an.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 14.11.2001

Wer viel herumgekommen ist, muss das mit markanten Worten beschreiben, scheint Rezensent Alexander Menden zu denken. Gleich zweimal weist er darauf hin, dass der Autor nicht nach den Sternen greife, sondern sachlich und "undramatisch" seinen Lebensweg schildere. Han Sen habe nicht seine Memoiren aufschreiben wollen, sondern von seiner "langen, ungewöhnlichen Reise" berichten wollen, meint der Rezensent. Diese Reise führte den Autor von Berlin über die Schweiz, Chongqing und die Sowjetunion zurück in die damalige Hauptstadt der DDR. Das "ständige Anderssein" hat es Han Sen erleichtert, auf Abstand zur politischen Ideologie Chinas zu bleiben oder Kontakt zu Ausländern zu knüpfen, notiert der Rezensent. Er findet diese Odyssee "klarsichtig" und "wohltuend uneitel" von Han Sen erzählt.

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Archiv: Bücherschauen

Für ein Happy End

03.02.2012: Die FAZ versinkt in William Trevors sehr irischem Roman "Turgenjews Schatten", der von der Liebe zweier Menschen erzählt, die einfach nicht für das Leben gerüstet sind. Die SZ liest Krimis von Buddy Giovinazzo, verübelt ihm aber, dass er den literarischen Wahnsinn zum Tiefstpreis verschleudert. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Hanna Krall: Rosa Straußenfedern

30.01.2012: Briefe, Fragmente, Zettel und Erzählungen erzählen vom Leben der polnischen Autorin Hanna Krall, ihrer Freunde und Zeitgenossen. Der Zweite Weltkrieg, die Volksrepublik Polen, Solidarnosc, vergegenwärtigen sich in ihrer Biografie. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Rosa Straußenfedern". Mehr lesen

Peter Nadas: Parallelgeschichten

26.01.2012: Peter Nadas erzählt die Geschichte der Budapester Familie Demen und ihrer Freunde, deren persönliche Schicksale mit der ungarischen und deutschen Vergangenheit verknüpft sind. Meilensteine in diesem gewaltigen Epos sind die ungarische Revolution 1956, der ungarische Nationalfeiertag am 15. März 1961 und, rückblickend, die Deportation der ungarischen Juden 1944/45 sowie die dreißiger Jahre in Berlin. Lesen Sie hier einen Auszug aus Nadas' Roman "Parallelgeschichten". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren