Aus dem mosambikanischen Portugiesisch von Claudia Stein und Michale Kegler. Die turbulente Lebensgeschichte einer jungen mosambikanischen Frau, die in die Hauptstadt verschlagen wird. Ein Roman über Liebe, in der zeigt, wie afrikanische Frauen in traditionell-polygamen wie christlich-monogamen Beziehungen für ihre Selbstbestimmung kämpfen müssen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 02.08.2001
Eine "Flaschenpost aus fernen Gestaden" hat Uwe Stolzmann erhalten. Er schreibt begeistert von einem "Glücksfall". Dieses Buch einer Lebensgeschichte in Moçambique ist für ihn wie ein "Fenster in eine andere Welt". "Lyrisch und geheimnisvoll" sei diese Märchengeschichte einer Bauerntochter, die erste Frau eines Häuptling wird, um ihn dann für ihre großen Liebe zu verlassen, von der sie dann letztendlich erniedrigt, betrogen und verstoßen wird. Die Geschichte sei also auch "kurz und böse" und als Gleichnis auf das Schicksal der Frau im Süden an zu sehen. Kraftvoll erzähle die Autorin über das Leben des "Nutztieres" Frau. Uwe Stolzmann berichtet, dass die Autorin lieber phantastische Literatur schreiben würde, aber die Wirklichkeit sie zwingt, Zeugnis abzulegen. Also schreibe sie "betont schwarz" und verknüpfe das "Mythische mit den Schrecken des Alltags".
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