Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
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- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Mit zahlreichen Zeichnungen von Günter Brus. Aus dem Amerikanischen von Ulrike Draesner. Eine Hörschule und ein Sprachspielbuch voller Lektionen aus Reimen, Balladen, Theaterstücken und Miniromanen, ein Buch aus Etüden zum Lesen und zum Lauschen. Ein Buch surrealer Szenen, gebaut auf den Zusammenhängen und Ordnungen der Wörter, in einer iterativ gleitenden, assoziierenden, komischen, anspielungsreichen Sprache. Ein Buch für Kinder. Und für Erwachsene, die lachen können wie Kinder.
Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 24.07.2001
Einen Lesegenuss, so der Rezensent Florian Vetsch, hält die soeben zweisprachig erschienene Fibel von Gertrude Stein wohl nicht nur für Abc-Schützen bereit. Schon 1939 hatte die "Mutter der Avantgarde" ein Auftragswerk geschrieben für Kinder im "Geldstil", wie Fetsch Gertude Stein zitiert. Die 1942 in Angriff genommene "Fibel mit literarischem Anspruch" jedoch bietet nach Vetsch Texte, die durch den experimentellen Umgang mit dem Sprachmaterial einer modernen Eigengesetzlichkeit folgen. Alles, was übliche Leselernbücher didaktisch aufbereitet an "benamsten" Gegenständen, Reihen von Wörtern mit gleichen Anfangsbuchstaben, Reimen, Wiederholungen und anderen Langweiligkeiten zu bieten haben, scheint hier, folgt man dem Rezensenten, zu einer "herzerweiternden Übung", zu einem "wunderbaren Gertrude-Stein-Buch" gelungen. "Ein Dokument ihrer frischen literarischen Minimal-Art" findet Vetsch und lobt ebenso die Übersetzung Ulrike Draesners, die durch ihren sprachschöpferischen Ansatz den Sprachexperimenten der Stein gerecht werde.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








