Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 13.02 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Michel Houellebecq

Der Sinn des Kampfes

Gedichte. Deutsch-Französisch

Cover: Der Sinn des Kampfes

DuMont Verlag, Köln 2001
ISBN-10 3770153588
ISBN-13 9783770153589
Broschiert, 207 Seiten, 16,36 EUR

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Klappentext

Übertragen von Hinrich Schmidt-Henkel.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.06.2001

Für einen Gnostiker, der im Widerstreit zwischen Versagung und Hingebung, Trieb und Vergeistigung steckt, hält Ruthard Stäblein den französischen Schriftsteller Michel Houellebecq, der nun seinen zweiten Gedichtband vorlegt. Überraschend klassisch kommen die Gedichte daher, meint Stäblein, in die Form des Alexandriners oder eines Achtsilbers gekleidet, ohne Formenzertrümmerung, und auch die Wortwahl gemahnt den Rezensenten ans 19. Jahrhundert. Nicht also die Form oder die Inhalte mit gelegentlichen "pornografischen Pointen" oder in Medizinerfachsprache überzeugen Stäblein, sondern der musikalische Charakter der Gedichte begeistert ihn. Sie erinnern ihn an Blues und Rap und bedürfen seiner Meinung nach dringend musikalischer Ergänzung. Diesbezüglich hat der Übersetzer Hinrich Schmitt-Henkel in Stäbleins Augen versagt: "kein Gespür für den Rhythmus" stellt er fest, darüber hinaus sinnentstellende Übersetzungsfehler - gut, dass der Originaltext daneben steht, meint der Rezensent.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren