Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 21.03.2001
Mit einigen Einschränkungen lobt Konrad Lischka das Buch der britischen Journalistin Bella Bathurst. Nüchtern wie eine Chronik erzähle sie die Geschichte der Familie Stevenson, die zwischen 1786 und 1940 an der schottischen Küste knapp 100 Leuchttürme baute und deren berühmtester Vertreter der Schriftsteller Robert Louis Stevenson ist - der einzige in der Familie, der sich weigerte, Leuchttürme zu bauen. Dabei zitiert Bathurst aus den Briefen und Tagebüchern der Stevensons, denen sie auch die Dramatik überlässt, so der Rezensent. Manchmal gehe über diesem Verfahren aber die Erkenntnis verloren, klagt der Rezensent, da sich aus den "detaillierten Fakten" kein Bild, sondern nur eine Skizze vom Leben der Stevensons ergebe.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…