Siggi Seuss erzählt in der Rezension zunächst von seinem bereits Jahre währendem Bedard-Enten-Faible, dem er beispielsweise mit einem Poster in der Küche Ausdruck verleiht. Da kommt dieses Buch gerade recht, denn nun wird durch "subtile Metaphorik" nicht nur die Bedrohung der Bedard-Enten durch Krokodile plastisch vermittelt, sondern auch Lebensweisheiten, die durchaus auch für andere Zwei- bzw. Vierbeiner von Bedeutung sind (z. B. dass die "Welt zweifelsfrei von Krokodilen beherrscht" wird und wie man sich aus der Tyrannei befreit).
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.1999
Nein, diese Enten haben nicht die Denkerstirn eines Donald Duck und auch nicht seine nervös hin- und herirrenden Augen. Sie wirken, meint Patrick Bahners, auf den ersten Blick sogar eher melancholisch. Irgendwie scheinen sie aber im Laufe des Buchs dennoch fliegen zu lernen - zum Staunen der Krokodile. Bahners ist so sehr von der Geschichte dieser Enten gefangen, dass er sie einem Außenstehenden kaum noch begreiflich machen kann, so sehr verliert er sich in ihren Irrungen und Wirrungen. Aber er scheint sich ziemlich
amüsiert zu haben.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…