Unsere Haare: Sie stehen ab, sind strähnig, zu glatt und zu dünn, sie haben Schuppen und die falsche Farbe ... Reinhold Kopp zeigt anhand vieler Beispiele, Illustrationen und farbiger Fotos, dass es einen engen Zusammenhang zwischen innerer Verfassung und äußerem Erscheinungsbild gibt und der Frisör daher nur äußere Kosmetik betreiben kann: Geht es uns gut, machen uns auch die Haare keine Probleme, erleben wir dagegen Stress, stehen sie uns oft im wahrsten Sinne des Wortes zu Berge. Reinhold Kopps Erfahrung ist: Wer mit sich selbst ins Reine kommt und sich annimmt, wie er ist, der ist auch zufrieden mit seinen Haaren. Denn wahre Schönheit kommt von innen!
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.03.2001
Thomas Wirtz liefert einen Veriss von der ersten bis zur letzten Zeile. Voller Erwartung hat er sich auf dieses Sachbuch über den Zusammenhang zwischen Psyche und Frisur gestürzt - und wurde bitter enttäuscht. Reinhold Kopps Ausführungen kann er "uneingeschränkt nicht empfehlen". Harrsträubend geradezu findet er allerlei Behauptungen des Autors, Glatze, Mittel- und Seitenscheitel sowie Perücken gäben einen Einblick in das Seelenleben ihrer Träger. "Schneiden, waschen, analysieren" - Reinhold Kopp scheint das eins zu sein, ärgert sich der Rezensent und befürchtet, dass derlei Küchenpsychologie mit diesem Buch leider kein Ende finden wird.
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