Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
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Nikolaus Huhn, Matthias Lemke (Hrsg.)
Über Leben ohne Auto
Klappentext
Herausgeben von autofrei leben! e.V. Ein Viertel aller bundesdeutschen Haushalte besitzt KEIN Auto. Nur wer sind diese Menschen, welche Beweggründe haben sie dafür und wie überleben sie eigentlich ohne Auto? Lesen Sie selbst - im Buch "ÜberLeben ohne Auto" stellen sie sich vor: Über sechzig Einzelpersonen und Familien berichten von Widrigkeiten und Freuden, Tricks und Strategien ihres Alltags ohne Auto. Hier wird auch mit dem weit verbreiteten Vorurteil aufgeräumt, Autofreiheit sei bestenfalls etwas für für leicht verschrobene Junggesellen mit der Neigung zu exzessivem Radsport. Stattdessen kommen sechsköpfige Familien, Autofrei-GenießerInnen, Aus- bzw. UmsteigerInnen oder Prominente zu Wort, die Leserinnern und Leser an ihren Er-"fahr"-ungen teilhaben lassen.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 19.03.2001
Volker Wörl ist dankbar, in diesem Buch keine Belehrungen vorzufinden, sondern "Erfahrungsberichte", die, geordnet nach verschiedenen Themenschwerpunkten, Wege und Hindernisse beim Leben ohne Auto aufzeigen. Sein Fazit nach der Lektüre: "autofreies Leben ist möglich, aber es ist nicht einfach". Dies verleitet ihn allerdings eher zu einer pessimistischen Beurteilung, was die Wirkung des Buches betrifft, da er nicht viele Menschen sieht, die sich davon "animieren lassen, ihr Auto abzuschaffen". Das wiederum scheint er jedoch im Stillen ein wenig zu bedauern. Wohl doch zu ehrlich das Ganze?!
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Archiv: Bücherschauen
Ästhetik des Ungekämmten
02.09.2010: Die FAZ liest tief beeindruckt Erwin Mortiers Roman "Götterschlaf", der die Geschichte einer Frau in Zeiten des Ersten Weltkriegs erzählt. Die Zeit feiert Steven Uhlys Romandebüt "Mein Leben in Aspik" als irrwitzigen Barock-Poetry-Slam und verteidigt Martin Mosebach und seinen Roman "Was davor geschah" gegen seine Kritiker: Mit formloser Kunst ist dem formlosen Leben nicht beizukommen. Die SZ erfährt in Barbara Ehrenreichs "Smile or Die" die beglückende Wirkung des negativen Denkens. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Hannah Arendt, Gershom Scholem: Der Briefwechsel
30.08.2010: Von 1939 bis 1964 führten Hannah Arendt und Gershom Scholem einen intensiven Briefwechsel, in dem sie sich über jüdische Geschichte und jüdisches Selbstverständnis auseinandersetzten. Lesen Sie hier Auszüge aus der Korrespondenz, in denen es um Walter Benjamins Tod und Hannah Arendts Bericht "Eichmann in Jerusalem" geht. Mehr lesen
Elisabeth Badinter: Der Konflikt
23.08.2010: Frauen sollten wieder zurück zu Heim und Herd. Diesmal nicht, um den Mann zu umsorgen, sondern das Kind. Unter dem Banner der Natürlichkeit werden die Ansprüche an die gute Mutter so in die Höhe geschraubt, dass Frauen ihre Freiheiten wieder zu verlieren drohen, fürchtet Elisabeth Badinter. Lesen Sie hier einen Auszug aus ihrem neuen Buch "Der Konflikt".
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Maria Sonia Cristoff: Patagonische Gespenster
19.08.2010: Die argentinische Journalistin Maria Sonia Cristoff bereist Patagonien und berichtet von den Menschen, die es dorthin verschlagen hat, in diese gottverlassenen Landschaften am anderen Ende der Welt. Lesen Sie hier einen Auszug aus: "Patagonische Gespenster". Mehr lesen





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