Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 17.02.2001
Das Buch hat wohl Seltenheitswert. Jedenfalls ist dem
Rezensenten so etwas kaum je untergekommen: Bild und Wort als
gleichberechtigte und miteinander im Dialog stehende Medien. Jos
Nünlist hingegen, weiß "rbl" uns mitzuteilen, arbeitet seit mehreren
Jahren in ebendiesem Grenzbereich. Die "radikale inhaltliche
Reduktion" der an der Formensprache des Art brut orientierten
gemalten Bilder setzt sich konsequent im Gedicht fort, schreibt
der Rezensent und zeigt sich ergriffen angesichts "scheinbar
belangloser Ereignisse", sind sie wie hier "in zauberhaft einfache
Verse" verwandelt.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…