Das Leben und die Gedanken einer der radikalsten Vertreterinnen der deutschen bürgerlichen Frauenbewegung scheinen aus heutiger Sicht auf verblüffende Weise modern. Als Fotografin, Schauspielerin, Landwirtin und Weltenbummlerin war sie schon zu ihrer Zeit umstritten, wurde bewundert und verspottet.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 10.02.2001
Freya Eisner scheint recht angetan von der Monografie zu Leben und Werk der Frauenrechtlerin Anita Augspurg. Die Autorin schildere "ausführlich" den Werdegang und die politischen Forderungen der Frau, die heute als "Kultfigur der Frauenbewegung" gilt. Dabei ignoriere sie aber nicht die "Widersprüche" in Augspurgs politischen Ansichten, lobt die Rezensentin. Und so wirkt sie, obwohl sie eine falsche Bildunterschrift und einen inhaltlichen Fehler in der Beschreibung der politischen Ziele des Sozialdemokraten Kurt Eisners gefunden hat, insgesamt zufrieden, auch wenn sie sich nicht zu explizitem Lob hinreißen lässt.
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