Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Joschka Fischer
Mein langer Lauf zu mir selbst
Klappentext
Joschka Fischer verlor innerhalb eines Jahres fast 40 kg Körpergewicht und wurde Deutschlands bekanntester Marathon-Mann. Was waren seine Motive für die radikale Veränderung seines Lebens? Wie hat er seine Ernährung umgestellt? Wie und nach welchen Ratschlägen hat er sein Lauftraining aufgebaut? Welche mentalen Veränderungen gingen damit einher? Was bedeutet dies für den Lebensrhythmus eines vielbeschäftigten und engagierten Politikers? Joschka Fischer schildert die Geschichte einer Persönlichkeitstransformation.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.03.2000
In einer hübsch boshaften Kritik weist Iris Hanika die Vermutung von sich, Fischers Buch über den "Aufstieg seines Körpers in die Internationale Fitneßgemeinde" sei irgendwie ermutigend für die Dicken Deutschlands: Fischer, der bei seinem Einzug in den Bundestag noch 75 Kilo wog, später 35 Kilo zunahm, "war in Wirklichkeit kein Dicker, sondern ein mit Fett behängter Dünner." Fischer behauptet, dass Fett sei ein "Panzer" gewesen, den er mit seiner Diät abgelegt hat, erzählt Hanika. Sie selbst sieht das genau umgekehrt: Mit der Diät habe Fischer seinen Panzer vom Fett befreit. Hanika zitiert mit Vergnügen eine Reihe von Platitüden und kritisiert die ständige Verwendung des Wörtchens "selbst". Eigenartig, dass man von diesem Selbst dann gar nichts erfährt, meint sie, ist dann aber doch ganz dankbar, dass Fischer wenigstens nicht in Exhibitionismus verfallen ist. Sein Buch beschränke sich im Grunde auf Empfehlungen wie sie auch in der "Brigitte" stehen.
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Seefahrergeschichten
08.02.2012: Die SZ feiert Michael Ondaatjes Geschichte seiner Schiffspassage von Sri Lanka nach England "Katzentisch". Auch Petur Gunnarssons Kindheitserinnerungen "Punkt Punkt Kommas Strich" kann sie sehr empfehlen. Als großes Vermächtnis würdigt die NZZ die "Römische Sozialgeschichte" des ungarischen Althistorikers Geza Alföldy. Sehr beeindruckt ist sie auch von Norbert Hummelts neuem Gedichtband "Pans Stunde". Mehr lesen
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