Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 08.02.2012, 16.40 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Joschka Fischer

Mein langer Lauf zu mir selbst

Cover: Mein langer Lauf zu mir selbst

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 1999
ISBN-10 3462027948
ISBN-13 9783462027945
gebunden, 176 Seiten, 15,29 EUR

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Klappentext

Joschka Fischer verlor innerhalb eines Jahres fast 40 kg Körpergewicht und wurde Deutschlands bekanntester Marathon-Mann. Was waren seine Motive für die radikale Veränderung seines Lebens? Wie hat er seine Ernährung umgestellt? Wie und nach welchen Ratschlägen hat er sein Lauftraining aufgebaut? Welche mentalen Veränderungen gingen damit einher? Was bedeutet dies für den Lebensrhythmus eines vielbeschäftigten und engagierten Politikers? Joschka Fischer schildert die Geschichte einer Persönlichkeitstransformation.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.03.2000

In einer hübsch boshaften Kritik weist Iris Hanika die Vermutung von sich, Fischers Buch über den "Aufstieg seines Körpers in die Internationale Fitneßgemeinde" sei irgendwie ermutigend für die Dicken Deutschlands: Fischer, der bei seinem Einzug in den Bundestag noch 75 Kilo wog, später 35 Kilo zunahm, "war in Wirklichkeit kein Dicker, sondern ein mit Fett behängter Dünner." Fischer behauptet, dass Fett sei ein "Panzer" gewesen, den er mit seiner Diät abgelegt hat, erzählt Hanika. Sie selbst sieht das genau umgekehrt: Mit der Diät habe Fischer seinen Panzer vom Fett befreit. Hanika zitiert mit Vergnügen eine Reihe von Platitüden und kritisiert die ständige Verwendung des Wörtchens "selbst". Eigenartig, dass man von diesem Selbst dann gar nichts erfährt, meint sie, ist dann aber doch ganz dankbar, dass Fischer wenigstens nicht in Exhibitionismus verfallen ist. Sein Buch beschränke sich im Grunde auf Empfehlungen wie sie auch in der "Brigitte" stehen.

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Archiv: Bücherschauen

Seefahrergeschichten

08.02.2012: Die SZ feiert Michael Ondaatjes Geschichte seiner Schiffspassage von Sri Lanka nach England "Katzentisch". Auch Petur Gunnarssons Kindheitserinnerungen "Punkt Punkt Kommas Strich" kann sie sehr empfehlen. Als großes Vermächtnis würdigt die NZZ die "Römische Sozialgeschichte" des ungarischen Althistorikers Geza Alföldy. Sehr beeindruckt ist sie auch von Norbert Hummelts neuem Gedichtband "Pans Stunde". Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Hanna Krall: Rosa Straußenfedern

30.01.2012: Briefe, Fragmente, Zettel und Erzählungen erzählen vom Leben der polnischen Autorin Hanna Krall, ihrer Freunde und Zeitgenossen. Der Zweite Weltkrieg, die Volksrepublik Polen, Solidarnosc, vergegenwärtigen sich in ihrer Biografie. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Rosa Straußenfedern". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren