Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
Über uns
Service für Leser
Service für Kunden
Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Lebenskunst? Das Zeichen des modernen Lebens ist die fehlende Lebenskunst, denn dazu hat es der Moderne zu sehr an Muße gefehlt. Statt diesen Zustand tränenreich zu beweinen, geht es hier um die Arbeit an einer neuen Lebenskunst - für die Kultur einer anderen Moderne. Die Philosophie kann dazu einen Beitrag leisten, wenn sie ihren traditionellen Bezug zur Kunst, das Leben zu meistern, wieder entdeckt. Das Buch bietet ein Exkursion in den Raum der Philosophie, in dem die Frage nach dem Leben gestellt werden kann, um die Antwort zu suchen, die das Lebenkönnen wieder ermöglicht. dazu dient das Nachdenken über den Umgang mit Gewohnheiten, Lüsten, Schmerzen, Zeit und Tod, über Künste der Ironie, des "Negativdenkens", der Gelassenheit und eines ökologischen Lebensstils, der auf die entscheidende Herausforderung der Zeit zu antworten vermag.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 10.03.2001
Schamma Schahadat bespricht in ihrer Rezension zwei Bücher über Philosophie und Lebenskunst bzw. Erotik von Wilhelm Schmid: "Schönes Leben" und "Die Geburt der Philosophie aus dem Garten der Lüste" (beide Suhrkamp).
"Schönes Leben", schreibt die Rezensentin verärgert, ist ein einziges großes Missverständnis. Und wenn wir Schamma Schahadat da richtig verstehen, so liegt das daran, dass es einerseits bei einem recht anspruchsvollen Verlag erscheint, andererseits aber tatsächlich nicht mehr sein will als ein Ratgeberbuch in Sachen Lebenshilfe.
Wer sich wie Schahadat also für philosophische Zusammenhänge interessiert, sollte wohl besser zu dem hier ebenfalls erwähnten Band "Die Geburt der Philosophie aus dem Garten der Lüste" desselben Autors greifen. Darin werde mit zentralen Begriffen wie "Melancholie", "Schmerz" oder "Zorn" um einiges behutsamer umgegangen als in "Schönes Leben".
Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 27.01.2001
Diese "Einführung" ist zum großen Teil, so der Rezensent (Kürzel upj.), die gekürzte und neu geordnete Fassung von Wilhelm Schmids philosophischer Studie zur "Philosophie der Lebenskunst", die 1998 erschien. Das Buch wendet sich gegen die schnelllebigen Zeiten, die uns von der Aufmerksamkeit und - in der Anknüpfung an die Antike - "Selbstsorge" abhalten, die für das vom Autor beschriebene bewusstere Leben grundlegend sind. Der Rezensent enhält sich jeden Urteils, fragt sich aber, was in der von Suhrkamp mit diesem Band eröffneten "Bibliothek der Lebenskunst" noch kommen mag.
Bestellen Sie dieses Buch bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks
Von Lesern empfohlene Bücher
Petur Gunnarsson: punkt punkt komma strich
Aus dem Isländischen von Benedikt Grabinski. Eine isländische Kindheitsgeschichte, die am Ende des Zweiten ...
Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
Als bei den Olympischen Spielen in München im September 1972 elf israelische Sportler von einer palästinensischen ...
Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen







