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zuletzt aktualisiert 09.02.2010, 16.23 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Joachim Jacoby

Hans von Aachen

1552-1615

Cover: Hans von Aachen

Deutscher Kunstverlag, München 2000
ISBN-10 3422062874
ISBN-13 9783422062870
Broschiert, 329 Seiten, 50,11 EUR

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Klappentext

Mit 28 Farbtafeln und 104 SW-Abbildungen. Diese Monografie des Malers Hans von Aachen (1552-1615) beschreibt eingehend Leben und Werk des bedeutenden Künstlers. Der Reichtum seines ausführlich beschrieben und bebilderten Schaffens liegt in der thematischen Vielfalt seiner Arbeiten. Neben Darstellungen religiöser und mythologischer Themen, Genreszenen und vielschichtigen Allegorien tritt die Bedeutung Hans von Aachens als überragender Porträtmaler hervor. Die Einführung bietet einen Überblick über die Schaffensphasen des Künstlers in Italien, Süddeutschland und Prag und zeichnet die Entwicklung seiner Kunst im Zusammenhang mit den an ihn ergangenen Aufträgen nach. Der Katalog erfasst übersichtlich das malerische Werk Hans von Aachens, auch im Krieg zerstörte oder verschollene Gemälde finden eingehende Berücksichtigung.

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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.01.2001

Sehr inspiriert berichtet Rezensent Michael Thimann von diesem "vorzüglich dokumentierten" Katalog, der den malerischen Kosmos eines bedeutenden europäischen Künstlers jetzt erstmals monografisch vorstellt. Beim Durchblättern erfreuten ihn nicht nur "kurios Dargestellte", sondern auch die "malerische Brillanz der großen Staatsporträts". Aber auch eine Reihe von Selbstporträts berührten den Rezensenten, der ausführlich auf den Maler und dessen Zeit und Bedeutung eingeht. Autor Joachim Jacoby, dessen hohe Kennerschaft gelobt wird, habe auf geschickte Weise den Künstler sich in seiner Zeit spiegeln lassen. Zu Recht habe er auch die spätere Bedeutung des Prager Hofmalers als "christlicher Historienmaler" am Hof von Herzog Wilhelm V. dargelegt. Auch sprachlich muss das ein Genuss gewesen sein, wie unser Kritiker wissen lässt. Der Rezensent selber lässt sich leider manchmal zu akademischem Schwulst hinreißen. Etwa wenn er meint, das "mitunter hermetische Werk" dieses Malers fordere "den Paragone" mit Shakespeares Theater manchmal geradezu heraus.

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