Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 09.02.2012, 20.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Sabine Ludwig, Sabine Wilharm

Mops und Molly Mendelssohn

(Ab 8 Jahre)

Cover: Mops und Molly Mendelssohn

Cecilie Dressler Verlag, Hamburg 2000
ISBN-10 3791512331
ISBN-13 9783791512334
Gebunden, 96 Seiten, 11,25 EUR

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Klappentext

Mops ist ein ganz zufriedener Hund, der bei dem Mädchen Anton und deren Vater ein gemütliches Leben führt. Doch dann zieht da doch eines Tages eine fremde Frau, ein noch fremderes Mädchen und - entsetzlich! - eine Katze bei ihnen ein. Und das bloß, weil Antons Vater glaubt, wieder eine Frau zu brauchen. Der Hausfrieden ist jedenfalls gründlich gestört - das kann ja nicht gut gehen, oder?

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 28.12.2000

Ein Kinderbuch zum Mitlesen stellt Konrad Heidkamp in seiner Kurzkritik vor. Eine Typenkomödie, Klamauk, einerseits, feiner Humor andererseits, der dem Rezensenten vom "auktorialen Mops", dem "knochentrockenen Kommentar aus der Untersicht", herzurühren scheint. Dass die Illustrationen das Ihrige dazu beitragen, will Heidkamp meinen; die Harry-Potter-Zeichnerin Sabine Wilharm bekommt von ihm ein dickes Lob: Als Stummfilmkomödie führten die Bilder ihr eigenes Leben, schreibt er und sieht das Buch schon als Familienfilm in der Sonntagsmatinee.

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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 08.11.2000

Judith von Sternburg findet dieses Buch hinreißend, nicht zuletzt, weil es so "entwaffnend altmodisch" ist und an Kästner erinnert, was sie bei Kinderbüchern für einen "fabelhaften Vorteil" hält. Die Autorin, die ihre Geschichte im "großbürgerlichen" Milieu angesiedelt hat, kümmere sich keinen Deut um die Bemühungen zeitgenössischer Jugendliteratur, "konservative Rollenmodelle und Klischees" zu eliminieren. Was das Buch "trotzdem klasse" macht, sind die "aufgeweckten" Kommentare eines Mopses, aus dessen Perspektive berichtet wird, schwärmt die Rezensentin. Auch die "knallbunten" Illustrationen der Erzählung haben es ihr angetan und können das wohlwollendes Urteil nur festigen.

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Archiv: Bücherschauen

Dressierte Geschichten über dressierte Gefühle

09.02.2012: Großes Ereignis: Peter Nadas' Jahrhundertroman "Parallelgeschichten" liegt vor und beendet damit das Sandkastenspiel der bürgerlichen Literatur. Die Zeit ist überwältigt. Auch Christian Krachts Roman "Imperium" über den Begründer eines Kokusnussreichs kommt bei ihr sehr gut an. Die FAZ liest Hanna Kralls Erinnerungen "Rosa Straußenfedern". Die NZZ lernt in Bernd Stieglers "Belichtete Augen" alles über die Wunder der Optografie. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren