Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Francesco Cavalli-Sforza, Luca Cavalli-Sforza

Vom Glück auf Erden

Antworten auf die Frage nach dem Guten Leben

Cover: Vom Glück auf Erden

Rowohlt Verlag, Reinbek 2000
ISBN-10 3498009176
ISBN-13 9783498009175
Gebunden, 410 Seiten, 21,47 EUR

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Klappentext

Aus dem Italienischen von Renate Heimbucher. Luca Cavalli-Sforza, einer der renommiertesten Humangenetiker dieses Jahrhunderts, und sein Sohn, der Philosoph Francesco Cavalli-Sforza, untersuchen in ihrem Buch die Chancen des Menschen, in seinem Leben glücklich zu werden, im Licht der Wissenschaft. Wer in vergangenen Jahrhunderten nach dem Glück suchte, konnte Anweisungen dazu unter anderem in der Ethik, der Lehre vom guten Leben, finden. Heute stehen wir an einem entscheidenden Punkt: Fast unvermittelt ist eine hitzige Debatte über die "Bioethik" entbrannt, die nach moralisch vertretbaren Lösungen sucht. "Es gibt nie dagewesene Eingriffsmöglichkeiten in den verschiedenen Lebensphasen von Geburt und Wachstum, Fortpflanzung, Alter und Tod, und diese Möglichkeiten eröffnen ganz neue Perspektiven, stellen uns aber auch vor schwierige Entscheidungen. Die Gentechnik in Bausch und Bogen zu verurteilen, ist allerdings falsch." Das Buch beschäftigt sich also nicht nur mit dem Traum vom Glück, sondern auch mit dem Alptraum des Machbaren und so mit einer Ethik des 21. Jahrhunderts.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 04.11.2000

Der mit "upj." zeichnende Rezensent lässt in seiner Kurzkritik keinen Zweifel an seinem Unmut über dieses Buch, dass sich mit den philosophischen und genetischen Bedingungen des Glücks auseinandersetzt. Empfiehlt er zunächst, die Kapitel über die philosophische Geschichte der Suche nach Glück "großzügig" zu überschlagen, kann er dem Rest des Buches dennoch nichts abgewinnen. Er tadelt die mangelnde "Sensibilität" der Autoren bei Fragen der Eugenik und sieht sich durch die Verquickung von "Plattitüden und Abgründigkeiten" verärgert.

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