Immer mehr Menschen fühlen sich fremd im eigenen Land. Angesichts der zunehmenden Entfremdung im Zeitalter der Globalisierung nimmt die wachsende Sehnsucht nach Heimat nicht wunder, doch: "Wo haben die Menschen ihre Heimat?"
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.10.2000
Als einen "wunderbaren Essay" bezeichnet Rezensent Peter Lösche diesen Band, in dem "politische Ideengeschichte" erzählt und hergebrachte Kategorien in Frage gestellt werden. Heimat, referiert Lösche, ist für Schlink nicht erklärbar ohne den Gegenbegriff des Exils, ein Menschenrecht auf Heimat wird eingeräumt, gewarnt wird nur vor ideologischen Verfestigungen. Erörtert wird die Frage nach dem spezifisch Deutschen des Heimatbegriffs und der Rezensent weist auf die Pointe hin, dass der Text nach einem ursprünglich in englischer Sprache gehaltenen Vortrag entstanden ist.
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