Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 13.02 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Karlijn Stoffels

Mojsche und Rejsele

Hörspielbearbeitung. (Ab 12 Jahre)

Cover: Mojsche und Rejsele

Audio Verlag, Potsdam 2000
ISBN-10 3898130940
ISBN-13 9783898130943
CD, 0 Seiten, 12,76 EUR

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Klappentext

1 CD mit Booklet, 52 Min. Spielzeit. Sprecher: Thomas Holtzmann, Tobias Schmidt, Adela Florow u. a.. Das Hörspiel verbindet eine zarte Liebesgeschichte mit der Tragik des Holocaust: 13jährig kommt Mojsche Schuster 1939 in Doktor Korczaks legendäres Warschauer Waisenhaus. Rejsele soll sich um ihn kümmern, das Mädchen mit dem langen Zopf, das so schöne jiddische Lieder singt. Rejsele gefällt ihm sehr, doch Mojsche ist stolz und unbeholfen. Als das Waisenhaus ins Ghetto umgesiedelt wird, taucht Mojsche in den Untergrund ab, bringt Rejsele aber als Beweis seiner Liebe einen Liedtext, den sie verloren glaubte - doch erst über 50 Jahre später finden sie sich wieder, bei einem Treffen der wenigen überlebenden Korczak-Kinder in Tel Aviv.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 19.10.2000

Siggi Seuss findet, dass das Hörspiel gegenüber dem gleichnamigen Kinderbuch, aus dem es entstanden ist, an Lebensnähe nichts eingebüßt hat. Überhaupt halte die CD dem Vergleich mit dem Buch stand, sie "atmet den gleichen Geist", so der Rezensent anerkennend. Besonders begeistert ist er von dem den alten Mojsche sprechenden Münchner Schauspieler Thomas Holtzmann, dessen Stimme er als "Hörerlebnis" rühmt.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren