Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Pawel Huelle

Verschollene Kapitel

Literarische Feuilletons

Cover: Verschollene Kapitel

Rospo Verlag, Hamburg 1999
ISBN-10 3930325292
ISBN-13 9783930325290
Broschiert, 201 Seiten, 18,41 EUR

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Klappentext

Aus dem Polnischen von Renate Schmidgall. Der Band stellt eine Auswahl essayistischer Miniaturen vor, die Pawel Huelle für die größte polnische Tageszeitung Gazeta Wyborcza geschrieben hat. Die kurzen Texte, reich an Ideen, führen den Leser durch die Welt der europäischen Literatur, der europäischen Tradition und Moderne. Pawel Huelle lädt den Leser ein: zu einem Gespräch mit Licius, einer Reise zum Danziger Haus der Familie Schopenhauer oder zu einem Prager Abenteuer mit Bohumil Hrabal. Ein Band über den postmodernen Charakter unserer Kultur.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 18.10.2000

Helmut Frielingshausen hat sichtbar Freude an den unter dem Titel "Verschollene Kapitel" erschienenen Feuilletons des polnischen Journalisten und Erzählers Pawel Huelle. Die sind ursprünglich in der der Solidarnosc Bewegung nahestehenden `Gazeta Wyborcza` erschienen und nach Meinung von Frielingshausen "klassische Beispiele für das, was man früher Feuilletons nannte" - was er definitiv als Kompliment meint. Er lobt den "knappen, kompakten" Stil und die gleichzeitig "üppige Phantasie", mit der der Autor seine nicht erfundenen Geschichten erzählt, und führt einige der Essays von Huelle als Beispiel für dessen ungewöhnlichen Erzählstil an.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren