Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Henning Mankell

Ein Kater, schwarz wie die Nacht

(Ab 8 Jahre)

Cover: Ein Kater, schwarz wie die Nacht

Friedrich Oetinger Verlag, Hamburg 2000
ISBN-10 3789142247
ISBN-13 9783789142246
Gebunden, 127 Seiten, 8,59 EUR

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Klappentext

Aus dem Schwedischen von Angelika Kutsch. In leisen Tönen und mit viel Einfühlungsvermögen erzählt der Autor von der ganz und gar wunderbaren Liebe eines kleinen Jungen zu einem ganz und gar wunderbaren schwarzen Kater.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 18.10.2000

Kater Munkel ist spurlos verschwunden. Das macht den sechsjährigen Lukas sehr traurig. Lukas` Schmerz, seine Trauerarbeit und schließlich deren Bewältigung erzählt der schwedische Schriftsteller Henning Mankell `anrührend` und `vertraut`, lobt Cathrin Kahlweit. Da sollte man beim Lesen eine Packung Taschentücher in Reichweite haben, warnt sie. Denn hier fließen die Tränen fast bis zuletzt. Die Rezensentin lobt den berühmten schwedischen Krimiautor Mankell für seine Idee, Kindern einmal eine Geschichte ohne glücklichen Ausgang zu erzählen, ohne sie deshalb gleich in eine endlose Traurigkeit zu stürzen. Mankell sei das gelungen: Denn Kater Munkel ist nicht wirklich aus der Welt. Er ist in einer anderen. Einer, in der er glücklicher ist und in der ihn Lukas im Traum besuchen kann, erzählt die Rezensentin.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren