Aus dem Amerikanischen von Susanne Held. Louis Zamperini, Sohn italienischer Einwanderer, wird vom jugendlichen Schlitzohr zum Mittelstreckenläufer von Weltrang. Nach seinem fulminanten Schlussspurt beim Finale der olympischen Spiele in Berlin 1936 beginnt seine Odyssee während des Zweiten Weltkriegs im Pazifik. Er gerät mitten ins Inferno der Gefangenschaft, wo er Folter und Hunger erträgt und überlebt. Laura Hillenbrand erzählt: vom Flugzeugabsturz, der 470tägigen Irrfahrt im Schlauchboot durch den Pazifik, vom Kampf gegen Haie und der Kriegsgefangenschaft unter einem der grausamsten Verbrecher des Zweiten Weltkriegs.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 23.01.2012
Aus Dorion Weickmanns Kritik ist nicht ganz leicht zu erraten, womit wir es hier zu tun haben. Es scheint sich um eine romanhaft spannende biografische Reportage zu handeln. Louis Zamperini war ein einstiger Kleinkrimineller, der zum großen Läufer wurde. Im Zweiten Weltkrieg geriet er in Seenot, musste in japanischen Lagern darben und therapierte seine Bitterkeit mit Billy Grahams evangelikalen Botschaften. Scheint höchst spannend zu lesen zu sein. Die Autorin, so erzählt der Rezensent, leidet selbst an einem Erschöpfungssyndrom und schreibt ihre Bücher mit letzter Kraft vom Krankenbett aus. Als Räuberpistolen, wie sie nur das Leben erfinden kann, so scheint es.
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