Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Eva König, Gotthold Ephraim Lessing

Briefe aus der Brautzeit 1770-1776

Cover: Briefe aus der Brautzeit 1770-1776

H. Böhlaus Nachf., Weimar 2000
ISBN-10 3740011114
ISBN-13 9783740011116
Gebunden, 480 Seiten, 29,65 EUR

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Klappentext

Mit einem einleitenden Essay von Walter Jens. Neu herausgegeben und kommentiert von Wolfgang Albrecht. Der Briefwechsel zwischen Lessing und Eva König ist das Dokument einer intensiven Freundschafts- und Liebesbeziehung. Der Weg zum Ziel war das eigentliche Leben, das erreichte Ziel - die Heirat am 8. Oktober 1776 - bedeutete zugleich schon fast das Ende, denn Eva starb im Januar 1778. Die Korrespondenz erstreckt sich über einen Zeitraum von etwas mehr als sechs Jahren, beginnt unmittelbar nach Lessings Übersiedlung nach Wolfenbüttel und endet kurz vor der Heirat. Sie umfasst 193 Briefe - davon 83 von Lessing, 110 von Eva König - , die dem zeitgenössischen Briefstil entsprechend tagebuchartigen Mitteilungscharakter haben. DieBriefe dokumentieren nicht nur das Fortschreiten der wechselseitigen Annäherung und Freundschaft zwischen Lessing und Eva nach dem Tod ihres Mannes Engelbert König, sie spiegeln zugleich die Kulturgeschichte ihres Zeitalters, der Gesellschaft und Sitten des 18. Jahrhunderts in Hamburg und Wien wider.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 13.12.2000

Gregor Wittkop zeigt sich recht angetan davon, dass dieser Briefwechsel "nun zum ersten mal in einer zufriedenstellenden Einzelausgabe" vorliegt, wofür seiner Ansicht nach nicht zuletzt die Einleitung von Walter Jens und der Kommentar von Wolfgang Albrecht verantwortlich sind. Was den Inhalt der Briefe betrifft, so deutet Wittkop an, dass der Leser nicht zuviel erwarten darf. Über existentielle Themen wie "Trauer, Liebe und Angst" schweigt sich Lessing hier aus. Stattdessen handelt der Briefwechsel, wie man erfährt, vorwiegend von alltäglichen Themen: der Leidenschaft für das Glücksspiel, von Alltagsplackereien, dem Theater oder der Kirche. Auch Depressionen beider werden nach Wittkop im Briefwechsel spürbar. Insgesamt zeigen sich Lessing und Eva König dennoch "beide als große Schriftsteller", die auch "fade Stoffe" auf oftmals durchaus witzige Weise miteinander besprechen.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

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