Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.02.2012, 15.59 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Baru

Hau die Bässe rein, Bruno!

Cover: Hau die Bässe rein, Bruno!

Edition 52, Wuppertal 2011
ISBN-10 3935229836
ISBN-13 9783935229838
Kartoniert, 128 Seiten, 22,00 EUR

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Klappentext

Aus dem Französischen von Uwe Löhmann

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 26.08.2011

Bestens unterhalten hat sich Christian Gasser bei der Lektüre von Herve Barus Comic "Hau die Bässe rein, Bruno!". Er würdigt Baru als einen der bedeutendsten Comic-Autoren der Gegenwart und einen der "großen realistischen Erzähler" mit "expressiven, freien Strich". Die Werke Barus zeichnen sich für ihn aus durch ihre packende und unterhaltsame Umsetzung von gesellschaftspolitisch brisanten Themen wie Rassismus, Immigration oder den gesellschaftlichen Auf- und Abstieg im heutigen Frankreich. "Hau die Bässe rein, Bruno!" ist für Gasser, anders als die vorangegangenen Werken des Autors, weniger ein soziales oder politisches Drama als eine "süffige Komödie".

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Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 18.06.2011

Christoph Haas versteht nicht ganz, weshalb der in Frankreich seit Jahrzehnten hochberühmte Baru hierzulande ein "ewiger Geheimtipp" geblieben ist. Barus neuestes Werk jedenfalls hält Haas für einen der besten Comics des Jahres. Sowohl die Zeichnungen als auch die Erzählweise zeugen von hoher Kunstfertigkeit, schreibt der Rezensent. Es gibt mehrere Hauptfiguren, wie er mitteilt, deren ganz unterschiedliche Schicksale gekonnt miteinander verwoben werden. Dabei verleihe Baru seinen Charakteren ein ausdrucksstarkes Mienenspiel und fange sie in Momenten höchster Bewegungsdynamik ein, freut sich Haas. Zudem verdichte der Zeichner langwierige und komplexe Episoden auf wenige Panels - eine Technik, die den Rezensenten zu einem aktiven Lesen, bei dem es mitzdenken und zu ergänzen gilt, herausgefordert hat. Schließlich kommt, bei aller Ehrfurcht vor dem Genie Barus, auch der Spaß nicht zu kurz, bescheinigt der Kritiker dem Band doch "Vitalität und schlitzohrige Lebenslust".

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Archiv: Bücherschauen

Mit offenem Visier

22.02.2012: So spannend und lehrreich wie Siddharta Mukherjees Buch "Der König aller Krankheiten" wünscht sich die FAZ Medizingeschichte. Die FR liest bei Antonio Lobo Antunes nach, wie sich auch bei ihm eine igelige Frucht einnistete. Ganz schön perplex ist die taz nach Lektüre von Dietmar Daths und Barbara Kirchners Manifest "Der Implex". Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

F.C. Delius: Als die Bücher noch geholfen haben

20.02.2012: Friedrich Christian Delius erzählt in seinen biografischen Skizzen "Als die Bücher noch geholfen haben" auch ein Stück Literaturgeschichte der Bundesrepublik, von Treffen mit Kollegen in Ostberlin, wie Bücher durch die Mauer geschmuggelt wurden, von den Grabenkämpfen der Linken und seiner Arbeit als Lektor. Lesen Sie hier, warum F.C. Delius kein Kritiker wurde und warum er 1966 in Princeton schwieg. Mehr lesen

Joachim Kalka: Die Katze, der Regen, das Totenreich

16.02.2012: Joachim Kalka sinniert über das Leben und seine unwiderstehlichen Seiten, etwa den Dialog: "Wir möchten Brautbilder haben ... - Wie viel? - Ein halbes Dutzend bitte. - Soviel wern ma gar net ham (Nimmt Bilder und zeigt sie her). - Von uns wollen wir doch Bilder haben, das sind wir ja gar nicht. - A so, von eahna wollens welche ham, ja de müssten aber extra angefertigt werden ... Diese Firmlingsbilder wern sehr gern gekauft - oder soll's was in Uniform sein?..." -  Lesen Sie hier einen Auszug aus "Die Katze, der Regen, das Totenreich". Mehr lesen

Tamta Melaschwili: Abzählen

13.02.2012: Gewitzt muss man sein, wenn man in Kriegszeiten nicht nur überleben, sondern auch noch Zigaretten und Klamotten will, wie die jungen Mädchen Ninzo und Zknapi im Debütroman der georgischen Autorin Tamta Melaschwili. Lesen Sie hier den Anfang. Mehr lesen

Archiv: Buchautoren