Aus dem Amerikanischen von Katharina Böhmer. Dieses Buch ist eine Entdeckung. Es entführt uns in die Berge und Täler West Virginias, in spärlich besiedelte Gegenden, hin zu Menschen, die hart arbeiten, rau miteinander umgehen, die trinken, sich prügeln, Opossums jagen und mit ihren alten Autos rücksichtslos durch die Landschaften brettern - und die davon träumen, eines Tages ein besseres Leben zu haben. Bis dahin aber harren sie aus.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 06.06.2011
Interessiert hat Dietmar Süss diesen von Wolfgang Gehrcke herausgegebenen Band mit Beiträgen zum Charakter der Linkspartei. Er empfiehlt, das Buch als "geschichtspolitisches Dokument" zu lesen, als Zeugnis einer Identitätsfindung der Linken. In seinen Augen geht es um den Kampf um das Erbe der Arbeiterbewegung, die Abgrenzung zu den Sozialdemokraten, um kommunistische Umtriebe in der alten BRD. Über die Fehler des Staatssozialismus der DDR findet er in dem Band auch etwas, wenn auch wenig. Vor allem scheinen ihm zahlreicher Beiträge reflektierter als erwartet und nicht alle Argumentationen so schlicht wie die von Sahra Wagenknecht.
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