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Klappentext
Zwei Bände. Dies ist international der erste Versuch, lautpoetische und -musikalische Entwicklungen nach 1945 auf der Grundlage von definitionsgeschichtlichen, medien- und produktionsästhetischen sowie wahrnehmungsästhetischen Fragestellungen kritisch zu dokumentieren. Die Studie bietet einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Schulen und Strömungen (vor und) nach 1945, darunter eine erstmalige Aufarbeitung der lettristischen und ultra-lettristischen Lautpoesie mitsamt ihrem komplexen theoretischen Apprarat. Mikroanalytische Einzeluntersuchungen u.a. zu Chopin, Claus, Cobbing; Dufrene, Isou, Lemaitre, Mon, Riedl, Rühm und de Vree.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 07.10.2000
Mit einer Würdigung der Schwierigkeiten dieses Unterfangens beginnt Lutz Hagestedt seine Besprechung: schlecht dokumentiert ist die Lautpoesie auch deshalb, weil zu ihr die Aufführung, der Live-Auftritt gehört. Solche Auftritte finden und fanden selten statt und sind noch seltener in Ton und Bild festgehalten worden. Umso lobenswerter und notwendiger ist dies "zweibändige Monumentalwerk", findet Hagestedt, in denen Geschichte, Theorien und Verfahren ausführlich und verständlich dargestellt sind. Von A wie Charles Amirkhanian bis Z wie Paul Zumthor sind "Theoretiker wie Praktiker", gewürdigt. Das Standardwerk der Lautpoesie, schreibt Hagestedt, lässt den Respekt vor einem zunächst oft schwer verständlichen Genre wachsen.
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