Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Ludger Schwarte

Philosophie der Architektur

Schriften des Internationalen Kollegs für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie

Cover: Philosophie der Architektur

Wilhelm Fink Verlag, München 2010
ISBN-10 3770547918
ISBN-13 9783770547913
Kartoniert, 382 Seiten, 39,90 EUR

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Klappentext

Ausgehend von der Beobachtung, dass die französische Revolution auf Straßen und Plätzen stattgefunden hat, die noch keine 100 Jahre alt waren und dass sich die revolutionären Massen ohne diese öffentlichen Räume nicht hätten formieren können, beschreibt Ludger Schwarte die performative Kraft der Architektur, um zugleich das Bild der Architektur als Disziplinierungsinstrument, wie es Michel Foucault gezeichnet hat, zu korrigieren wie auch die Vorstellung, Architektur sei als Umweltgestaltung, als Entwurf und Ausführung Inbegriff des Könnens. Nicht zuletzt die Analyse öffentlicher Räume erfordert eine Neubestimmung des Architekturbegriffs am Schnittpunkt von Ontologie, politischer Philosophie und Ästhetik.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 28.07.2010

Thomas Steinfeld wundert sich, dass es eine Philosophie der Architektur noch nicht gibt. Wenn der Band von Ludger Schwarte entsprechend hochfahrend und zugleich in weiten Teilen kursorisch daherkommt, erscheint ihm das hingegen folgerichtig. Andauernd bringe die Lektüre neue Fragen ans Licht: Was ist ein Raum? Aber lieber nimmt sich der Rezensent den Mittelteil des Buches vor. Hier gehe es bestimmter und lehrreicher zu. Etwa bei einer Typologie des Baus im öffentlichem Raum: Platz, Friedhof, Bordell. Dass sie allesamt Ausdruck und Instanz philosophischer Ideen zum menschlichen Miteinander sind, lernt der Rezensent in diesem Buch.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren