Kann man in nur zehn Sekunden die Chance auf ein Leben mit seiner Traumfrau spektakulär vermasseln? Jawohl, muss Chris Mackenbrock erfahren, man kann - und wie! 12. März 1983, 7 Uhr 53 und 20 Sekunden: Das Schicksal hält die Luft an. Der sechzehnjährige Chris bekommt eine der Chancen, die einem das Leben nur alle paar Jahrzehnte bietet. Wenn er sich richtig entscheidet, könnte er endlich cool, sportlich und schlank werden - und vor allem das Herz seiner Klassenkameradin Kathleen erobern. 12. März 1983, 7 Uhr 53 und 30 Sekunden: Alles vorbei! Chris hat die große Gelegenheit verpasst. Aber Chris gibt nicht auf. Immer wieder kreuzt sein Weg den seiner großen Liebe.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 09.07.2010
Moppel-Ich, die männliche Version. Warum nicht, findet Christoph Haas, den Unterhaltung nicht abschreckt, sondern amüsiert. Wie ein pummeliger Pechvogel in den Achtzigern um Anerkennung und erste Liebe ringt, dabei aber nicht den Witz verliert, wie er später als TV-Comedy-Autor mit der Quote zu kämpfen hat und schließlich wieder, frei nach Peggy Sue, zurück in seine Jugend gelangt für eine zweite Chance - das zu lesen, hat Haas durchaus Spaß gemacht. Für ausschlaggebend hält er Roger Schmelzers Sympathie für seine Figur, sein Biss in puncto Mediensatire und jede Menge "Plot-Twists" im Text, die für anhaltende Spannung sorgen.
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