Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Englischen von Marlies Ruß. Sein Name bedeutet "Don’t worry be happy". Ist das der Grund, weshalb der kleine Samson in einer Welt, wo hinter jeder Ecke Mambas, Malaria und Misere lauern, zu einem Teenager heranwächst, der Michael Jacksons Moonwalk perfekt beherrscht, Nietzsche mit Vorliebe auf dem Klo liest und sich mit zwölf seine eigene Religion ausdenkt? Oder liegt es an seinem unverbesserlichen Vater, dem Jive Talker? Der muss zwar seinen Traum, ein richtiger Doktor zu werden, gegen eine Anstellung als Hilfsarzt und eine immer größer werdende Familie eintauschen, seinem Sprössling impft er aber einen nie versiegenden Optimismus und den Drang zum Philosophieren ein. "Jive Talker" ist die Lebensgeschichte eines Jungen, der in Malawi aufwächst und auszieht, Künstler zu werden.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 18.05.2010
Worum genau es geht in diesem Buch vermag uns Renate Wiggershaus nicht zu vermitteln. Doch vielleicht braucht es das auch gar nicht, um den Zauber des autobiografischen Romans des malawischen Konzeptkünstlers Samson Kambalu zu erahnen. Wiggershaus nennt es ein reiches, vielgestaltiges, kunstvoll gebautes und wunderbar übersetztes Buch, das sowohl politische Streiflichter wirft auf Malawi, auf die Menschenrechtsverletzungen und Defizite der Diktatur ab 1964 als auch auf die künstlerische Genese Kambalus aus den visionären Geschichten des Vaters, den Märchen der Mutter, den mythischen Überlieferungen der Stammeskultur und der europäischen Schulbildung des Autors.
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